Familie findet auf Urlaubsreise ausgesetzten Welpen in der Wüste – jetzt wohnt er bei Pflegefamilie

Manchmal kommt ein Haustier auf eine Weise in unser Leben, die wir nie erwartet hätten.

Eine Familie aus den USA fand während ihrer Urlaubsreise einen ausgesetzten Welpen, und sie wussten sofort, dass sie ihm helfen mussten. Jetzt haben sie sich als Ziel gesetzt, für den jungem Hund eine dauerhafte Familie zu finden.

Kristina Munford und ihre Familie waren vom US-Bundesstaat Oklahoma nach Kalifornien unterwegs, und es dauerte nicht lange, bis sie einen unerwarteten weiteren Mitfahrer hatten.

Als sie durch die Wüste von Arizona fuhren, hielt die Familie für ein Urlaubsfoto in der Nähe der Elephant Feet Rocks an.

Dabei bemerkten sie plötzlich einen Welpen, der ganz alleine in der Wüste saß – sichtlich müde und Kilometer von der nächsten Stadt entfernt.

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Die Familie wusste, dass sie dem armen Welpen helfen musste. Der Hund war anscheinend in der Wüste ausgesetzt worden.

„Sein Gesicht hatte eine Schnittwunde, er bewegte seine Hinterbeine nicht. Wir dachten, er sei verletzt, aber es stellte sich heraus, dass er einfach erschöpft war.“

„Ich schaue meinen Vater an und sage: ‚wir können ihn nicht hier draußen lassen, wir müssen ihn mitnehmen.“

Die Familie nahm den Welpen auf und fuhrt weiter zu ihrem Zielort. Den Hund nannten sie „Canyon“.

In einem ihrer Facebook-Posts erzählt die Familie, dass sie mit dem Hund acht Stunden gefahren sei. Als sie in Kalifornien ankamen, ließen sie von einem Tierarzt untersuchen. Dieser bestätigte, dass der Hund keinen Microchip besaß.

Vorerst war Canyon in guten Händen. Doch Kristina konnte ihn nicht behalten, denn sie waren immer noch unterwegs im Urlaub, und viele Hotels erlaubten keine Hunde. Deshalb ließen sie ihn bei Familienangehörigen in Kalifornien, die sich um ihn kümmerten.

Für Canyon wurde ein Facebook-Konto eingerichtet, um Updates über ihn zu teilen. Fotos und Videos zeigen, dass er sich schon zuhause fühlt.

„Sehr viel bequemer als der harte Wüstenboden“, heißt es in einer Bildunterschrift:

In seiner neuen Adoptivfamilie hat einen großen Garten und andere Hunde zum Spielen. Innerhalb kurzer Zeit hat sich Canyon in einen komplett anderen Hund verwandelt.

„Es war eine Woche voller Spaß, Training, Erkundung, Sozialisierung und Fressen“, schrieb die Pflegefamilie. „Bei all dem guten Essen und der Bewegung scheint er jeden Tag zu wachsen!“

„Jeden Tag wird AZ’s Charakter ein wenig deutlicher“, schrieben sie. „Man kann sagen, dass er sich sicher und wohl fühlt.“

„Canyon liebt Autofahrten über alles“, heißt es in einem anderen Beitrag.

Canyons soziale Fähigkeiten hätten sich in der kurzen Zeit in ihrer Obhut stark verbessert – ein wichtiger Schritt angesichts dessen, was der Welpe durchgemacht hat.

„Er ist großartig im Umgang mit Erwachsenen und anderen Hunden und lernt jetzt Geduld mit den Kleineren. Er ist ein Naturtalent!“, schreiben sie.

„Wir haben ihn heute zu einer Marktveranstaltung mitgenommen. Buchstäblich jeder fragte, ob sie ihn streicheln dürften. Er hat sich so perfekt benommen und genoss die Liebe aller, ohne zu knabbern oder zu springen. Ich schätze, dass sich im Laufe der paar Stunden weit über 50 Leute vor ihm niedergekniet haben, um ihn zu streicheln. Das nenne ich Sozialisierung durch Eintauchen!“

Es ist noch nicht klar, ob Canyon irgendwann zur Adoption freigegeben wird oder weiterhin bei seiner Pflegefamilie bleibt. Aber das Wichtigste ist, dass er – seit die Familie ihn in der Wüste gefunden hat – solche eine Verwandlung durchgemacht hat.

„Wenn ich daran denke, was dieser Welpe durchgemacht hat, als er in der Wüste ausgesetzt wurde, bevor meine Cousins ihn fanden und retteten, werde ich traurig“, schreibt die Pflegefamilie. „Er muss einige kalte, beängstigende und einsame Nächte erlebt haben.

Inzwischen ist Kristina froh, dass sie und ihre Familie eine so wichtige Rolle bei der Rettung des Hundes spielen konnten. Sie sagte gegenüber KPNX, es sei „Schicksal“ gewesen, dass sie den Hund auf ihrer Reise gefunden hätten.

„Er ist in Sicherheit! Das ist das Beste daran“, sagte Kristina. „Wir lieben Tiere in unserer Familie, sie sind unschuldig, und wir Menschen sollten dankbar sein für die Loyalität, die diese Tiere uns geben.“

Es bricht einem das Herz, wenn man sich vorstellt, dass jemand einen so süßen Hund in der Wüste aussetzt. Wir sind so froh, dass Canyon jetzt in Sicherheit ist!

Vielen Dank an diese Familie, die Canyon auf ihrer Reise mitgenommen hat, und an ihre Verwandten, die ihm eine tolle Pflegestelle gegeben haben!

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