Foto: @LarrereMathilde/Twitter.com (Screenshot)

Mit diesen Gästen hatte wohl niemand gerechnet – Hirsche streunen ungestört in den Straßen von Paris umher

Nicht nur auf dem Land oder in kleineren Städten ist das öffentliche Leben komplett zu Erliegen gekommen, auch Großstädte sind massiv vom Coronavirus betroffen.

Während die amerikanische Metropole New York aktuell über 100.000 infizierte Patienten zu beklagen hat, ist die deutsche Hauptstadt Berlin mit ihren zurzeit 4.668 bestätigten Fällen nicht so sehr in den Medien vertreten.

Auf den ersten Blick scheint es auch die Hauptstadt unserer Nachbarn aus Frankreich nicht allzu sehr getroffen zu haben. Obwohl Paris aber mit 7.660 bestätigten Fällen weit unter denen aus den USA liegt, ist mit 3.416 Todesfällen oberste Vorsicht geboten.

Das sieht auch der französische Präsident Emmanuel Macron so, weswegen eine Ausgangssperre im Land ausgesprochen wurde.

Paris bekommt Besuch

Trotz dieses Zustandes kann sich Paris in diesen Tagen aber über ungewöhnlichen Besuch freuen.

Ähnlich wie in Wales, wo menschenscheue Ziegen eine Stadt für sich entdeckten, wir berichteten an dieser Stelle von diesen besonderen Gästen, machen sich nun wunderschöne Tiere in Frankreichs Hauptstadt auf, die Straßen zu erkunden.

Eine Bewohnerin von Paris konnte nämlich zwei Hirsche filmen, wie sie ungestört umherstreunten und kein Zeichen der Angst zeigten:

https://twitter.com/LarrereMathilde/status/1249301772830683137

Woher die Hirsche stammen, ist nicht bekannt, doch an ihrem langsamen Gang ist deutlich zu erkennen, dass sie es nicht eilig haben und sich wohl der bei der Erkundung der Stadt Zeit lassen wollen.

Dieses Phänomen, dass Tiere in den Städten dieser Welt auftauchen, weil die Menschen sich zurückziehen müssen, ist auf der ganzen Welt zu beobachten.

Und nicht nur die Tiere scheinen sich in dieser Zeit wohl zu fühlen.

Auch die Natur erholt sich in manchen Ländern wieder, was schon zu glasklarem Wasser in den Kanälen von Venedig und einem atemberaubenden Blick auf das Himalaya-Gebirge in Indien geführt hat.

Auch wenn diese Situation für uns Menschen ungewohnt und bedrohlich erscheint, erfahren Natur und freilebende Tiere etwas völlig anderes.

Vielleicht wird das Zusammenleben von Mensch und Tier nach der Coronakrise ebenfalls anders aussehen.

Teile diesen Artikel, wenn du dich an alle Regeln hältst, es aber auch kaum noch erwarten kannst, wieder ein normales Leben zu führen.