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Nordeuropa in Aufruhr: Für Hunde gefährliche Krankheit breitet sich aus – 25 bereits an Folgen gestorben

Für viele Menschen sind Katzen oder Hunde Teil der Familie und sie werden genauso liebevoll behandelt wie der Rest der Liebsten.

Denn auch Haustiere freuen sich über ein Dach über dem Kopf und Fresschen im Napf und geben dafür viel Liebe zurück. Fast so wie ein Mensch.

Daher ist es umso wichtiger, dass man die tierischen Freunde vor möglichen Gefahren schützt und ihnen auch bei Krankheit zur Seite steht.

Zurzeit geht in Nordeuropa eine nicht erklärbare Hunde-Krankheit um, weswegen alle Hundebesitzer gewarnt sein sollten.

Sieht man sein eigenes Tier leiden, leidet man automatisch mit und man möchte alles tun, damit diese Schmerzen so schnell wie möglich wieder aufhören.

Wie Wunderweib berichtete, sind zurzeit viele Hunde in Nordeuropa in diesem Zustand. Dort ist nämlich eine Hunde-Krankheit ausgebrochen, die noch nicht aufgeklärt werden konnte.

In Norwegen sollen laut des norwegischen Veterinäramtes schon mindestens 200 Fellnasen erkrankt sein und traurigerweise schon 25 an den Folgen gestorben sein.

In und um die Hauptstadt Oslo sollen demnach die meisten Fälle gemeldet worden sein.

Noch lässt sich aber keine Aussage darüber treffen, was diese lebensgefährliche Krankheit auslöst. Einige verstorbene Hunde werden deswegen obduziert.

Hanna Joan Jørgensen, Abteilungsleiterin am Veterinärinstitut, sagte dazu:

„Diese Hunde haben gemeinsam, dass sie einen schweren Krankheitsverlauf mit blutigem Durchfall und Erbrechen hatten. Während der Autopsie wurden abnormale Befunde im Darm gemacht, die dem entsprachen.“

Ursache noch unklar

Es lässt sich noch nicht sagen, ob diese Bakterien Grund für diese Krankheit sind, weswegen die norwegischen Behörden testen, ob es einen Zusammenhang gibt und natürlich, ob die Krankheit aufgehalten werden kann.

Eine Vergiftung kommt dagegen nicht infrage und auch der Mensch scheint nicht von der Krankheit betroffen zu sein.

Zu den Symptomen dieser Krankheit zählen:

  • Blutiger Durchfall
  • Starkes Erbrechen
  • Erschöpfung

 

Aus den genannten Gründen rät der Verband deutscher Schlittenhundesport Vereine (VDSV) dringend davon ab, nach Norwegen zu fahren und Hunde von dort nach Deutschland zu bringen.

Vor Ort empfiehlt die norwegische Behörde für Lebensmittelsicherheit den Kontakt mit Hunden zu begrenzen und auf Abstand zu gehen.

Bei einem etwaigen Verdacht soll zudem sofort ein Tierarzt aufgesucht werden.

Einfach nur schrecklich, was die armen Fellnasen dort durchmachen müssen, sobald sie erkrankt sind.

Hoffentlich wird bald die Ursache entdeckt und Maßnahmen ergriffen.

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