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Blinde Frau wartet mit ihrem Blindenhund auf den Bus, Fahrer möchte sie nicht mitfahren lassen – „Keine Hunde“

Als Mensch mit gesundem Menschenverstand hilft man normalerweise anderen Menschen, die in irgendeiner Form auf Hilfe angewiesen sind.

Sei es, einem älteren Menschen die Tür aufzuhalten oder eine schwere Tasche zu tragen, oder über die Straße zu begleiten, niemandem bricht ein Zacken aus der Krone, sollte man seine Hilfe anbieten.

In den meisten Fällen sind die Betroffenen sogar mehr als glücklich, dass sie auf diese zurückgreifen können.

Umso fassungsloser macht der folgende Vorfall, über den die britische Tageszeitung Daily Mail berichtete.

Normaler Weg zur Arbeit

Es begann damit, dass die blinde Frau namens Louise Pearson wie jeden morgen mit ihrem Blindenhund Arthur an der Bushaltestelle stand, um zu ihrem Arbeitsplatz fahren zu können.

Dort stand sie im australischen Greensborough, nordöstlich von Melbourne, auch am vergangenen Dienstag und ahnte zu dem Zeitpunkt noch nicht, welche Aufregung ihr bevorstand.

Als nämlich der Bus eintraf und die Frau mit ihrem Labrador einsteigen wollte, verweigerte der Busfahrer ihr mit den folgenden Worten den Zutritt:

„Keine Hunde in diesem Bus.“

Weil Louise wohl im ersten Moment etwas zu verwirrt und irritiert war, schritt ein weiterer Fahrgast ein und erklärte, dass die Frau immer diese Route fahre, um zur Arbeit zu kommen.

Doch auf diesem Ohr war der Busfahrer anscheinend taub, denn er bestand darauf, sie und ihren Blindenhund weiterhin nicht in den Bus zu lassen.

Nach über einer Stunde Diskussionen rief der Busfahrer sogar die Polizei, um die ganze Sache zu beenden.

Die Beamten gaben sich auch Mühe und boten Louise an, sie zu ihrer Arbeitsstelle zu fahren. Das lehnte die blinde Frau aber ab und wandte sich demonstrativ an den Busfahrer:

„Auf diese Weise gewinnt man keinen Kampf.“

Dann passierte es doch: wohl aufgrund der ganzen Aufregung und dem Druck gab der Fahrer nach und ließ Louise und Arthur in den Bus.

Trotzdem konnte die blinde Frau auch danach nicht an sich halten:

„Ich kann nicht glauben, dass heutzutage und in dieser Zeit solch ein Blödsinn passiert.

Ich bin komplett blind und möchte einfach nur zur Arbeit!“

Im öffentlichen Nahverkehr ist es Menschen erlaubt, mit ihrem Blindenhund die Busse und Bahnen zu benutzen, das ist auch im Gesetz von Australien festgehalten.

Einfach nur unglaublich, wie stur und dickköpfig man sein kann, obwohl man eindeutig im Unrecht ist.

Gott sei Dank blieb die Frau ebenfalls so stur und pochte auf ihr Recht der Mitnahme.

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