Der Staatsbesuch von König Charles in den USA wurde weithin als großer Erfolg dargestellt. Doch sowohl während als auch nach dem Aufenthalt sorgte ein Detail für besondere Kontroversen. Nun hat Sir Rod Stewart mit einer brisanten Bemerkung über Trump im Gespräch mit König Charles noch mehr Öl ins Feuer gegossen.
König Charles und Königin Camilla zu Gast in den USA
König Charles und Königin Camilla verbrachten Anfang Mai vier Tage in den USA. Ihren Staatsbesuch begannen sie mit zwei Tagen in Washington, D.C., wo sie viel Zeit mit Präsident Donald Trump und First Lady Melania Trump verbrachten.
Charles, der in seiner Rolle als Monarch politisch neutral bleiben muss, hielt im Rahmen seines Besuchs eine viel gelobte Rede vor dem US-Kongress. Dennoch zog Donald Trump den König gleich zweimal in die Politik hinein, was den Buckingham-Palast zu einer Stellungnahme veranlasste.
Am Dienstag luden Donald und Melania Trump König Charles und Königin Camilla zu einem Staatsbankett ein. Es dauerte jedoch nicht lange, bis Trump eine aufsehenerregende Behauptung über König Charles und den Konflikt mit dem Iran aufstellte.
Charles hatte den Iran zuvor auf der Reise nicht namentlich erwähnt, auch nicht in seiner Rede vor dem Kongress. Er hatte lediglich den „Konflikt im Nahen Osten“ angesprochen.
Trump behauptete dennoch, Charles unterstütze ihn im Iran-Krieg: „Wir arbeiten gerade ein wenig am Nahen Osten – und es läuft sehr gut.“
Donald Trump behauptet, König Charles „stimme ihm zu“ bezüglich Irans Atomwaffen
„Wir haben diesen bestimmten Gegner militärisch besiegt, und wir werden es nie zulassen, dass dieser Gegner jemals – Charles stimmt mir da sogar noch mehr zu als ich selbst. Wir werden es nie zulassen, dass dieser Gegner Atomwaffen besitzt. Das wissen sie, und das wissen sie jetzt sehr deutlich“, fuhr er fort.
Die Aussage zwang einen Sprecher des Buckingham-Palasts zu einer Reaktion. Gegenüber der Zeitung „The Sun“ erklärte er: „Der König ist sich selbstverständlich der langjährigen und bekannten Position seiner Regierung zur Verhinderung der Verbreitung von Atomwaffen bewusst.“
Der Besuch von König Charles wurde sowohl in Großbritannien als auch in den USA gelobt – nicht zuletzt wegen seiner vielen humorvollen Momente und der Anmut, die er an den Tag legte. Im Rahmen seiner politisch neutralen Haltung hat er seine wahren Gedanken über Donald Trump jedoch nicht geteilt.
Das hat nun allerdings ein anderer Prominenter getan – und zwar direkt im Gespräch mit König Charles.
Bei einer Veranstaltung in der Royal Albert Hall in London, bei der das 50-jährige Bestehen von Charles‘ Wohltätigkeitsorganisation „The King’s Trust“ gefeiert wurde, kam es zwischen Sir Rod Stewart und dem König zu einem Moment, den der britische Nachrichtensender GB News als „unangenehm“ bezeichnete.
Gegenwind für Rod Stewart nach „Drecksack“-Bemerkung über Trump im Gespräch mit König Charles
Rod Stewart sprach kurz mit König Charles, als er ihn auf dem roten Teppich begrüßte, und erwähnte den kürzlichen Staatsbesuch in den USA. Mit seinen Worten über Trump löste er jedoch heftige Kritik aus.
„Darf ich sagen: Hervorragend gemacht in Amerika“, sagte Stewart laut GB News zu König Charles. „Sie waren großartig. Absolut großartig. Sie haben diesen kleinen Drecksack in seine Schranken verwiesen.“
Die Bemerkung des Sängers wurde online umgehend von Royal-Fans kritisiert, die es missbilligten, dass Sir Rod den politisch neutralen König in eine politische Diskussion hineinzog.
Ein Nutzer in den sozialen Medien schrieb: „Hoffentlich meinte er nicht den Präsidenten.“
Ein zweiter fügte hinzu: „König Charles hat sehr hart daran gearbeitet, die Beziehungen zwischen den USA und Großbritannien zu glätten.“
Ein dritter kommentierte schlicht: „Überhaupt nicht lustig.“
Donald Trump hat sich zu Rod Stewarts Äußerung gegenüber dem König bisher nicht geäußert.
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