Trump teilt manipuliertes Bild der Obamas – und sieht sich erneut Rassismusvorwürfen ausgesetzt

Donald Trump sieht sich erneut Rassismusvorwürfen ausgesetzt, nachdem er ein weiteres bearbeitetes Bild von Ex-Präsident Barack Obama und Ex-First-Lady Michelle Obama in den sozialen Medien geteilt hat.

Trumps Posts über Obama

Der Post erscheint kurz nachdem ein anderes manipuliertes Bild für Empörung gesorgt hatte, das das frühere Präsidentenpaar als Affen in einem Dschungel dargestellt hatte. Dieses Bild wurde später entfernt.

Trumps neuer Post zeigt die Obamas, wie sie lächelnd und winkend die Treppe eines blau-weißen Flugzeugs hinaufsteigen. Das Flugzeug ist mit den Schriftzügen „Yes We Can“ und „BLM“ (Black Lives Matter) besprüht. Zusätzlich zeigt es arabische Graffiti auf dem Flugzeug, die „Alhamdulillah“ bedeuten – also „Lob sei Gott“ oder „Gott sei Dank“, wie PBS News berichtet.

Trumps und Meloni

Im vergangenen Monat hatte Trump außerdem ein manipuliertes Bild von Obamas Präsidentenbibliothek in Chicago geteilt, das einen riesigen Müllsack auf dem Dach und eine vernachlässigte Umgebung des Gebäudes zeigte. Dazu schrieb er: „Die Obama-Bibliothek wird in zehn Jahren eine ‚Mekka‘ für diejenigen sein, die Amerika hassen! Präsident DJT.“

Chicago, Illinois, 20. August 2024: Ehemaliger Präsident Barak Obama auf dem Parteitag der Demokraten – Foto:  Maxim Elramsisy / Shutterstock.com

Das manipulierte Bild der Obamas war laut VT nur einer von mehreren Posts, die Trump am Sonntag auf Truth Social teilte. In einem anderen repostete er ein älteres bearbeitetes Bild, das die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni zeigt, wie sie ihn anlächelt – mit der Bildunterschrift: „EINSTWEILIGE VERFÜGUNG ERFORDERLICH.“

Da sich die Staats- und Regierungschefs diese Woche in der Türkei treffen, könnte das wieder aufgetauchte Bild erneut zum Gesprächsthema werden. Trump hatte zuvor behauptet, Meloni habe beim G7-Gipfel immer wieder darum gebeten, Fotos mit ihm zu machen, weil sie wegen seines Einflusses mit ihm abgelichtet werden wollte.

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