Dolly Parton ist tot – sie wurde 80 Jahre alt.
Nur Stunden nach dem Tod der Sängerin ordnet Präsident Donald Trump etwas ganz Konkretes an.
Am Dienstag ging die Nachricht um die Welt: Dolly Parton ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Die Stimme des Country-Stars ist verstummt – doch ihre Musik bleibt, in den vielen Liedern, die Generationen ins Herz geschlossen haben.
Von ihr stammen Hits wie „Jolene“, „I Will Always Love You“ und „9 to 5″. Und natürlich „Coat of Many Colors“, ein sehr persönliches Lied über ihre ärmliche Kindheit. Parton war rund um den Globus beliebt und verkaufte im Lauf der Jahrzehnte mehr als 160 Millionen Tonträger.
Gegenüber People berichteten ihre Angehörigen, dass sie gegen den Krebs gekämpft habe – etwas, wovon ihre Fans bis zuletzt nichts wussten.
Trumps Reaktion auf Dolly Partons Tod
Noch am Dienstagabend meldete sich Präsident Donald Trump zu Wort.
„Mit großer Trauer gebe ich bekannt, dass Dolly Parton, eine der größten Country-Sängerinnen aller Zeiten – und weit mehr als das –, soeben von uns gegangen ist. Das ist ein schwerer Verlust für Millionen von Menschen. Eine wie sie hat es nie gegeben, und es wird nie wieder eine wie sie geben“, schrieb er auf seiner eigenen Plattform Truth Social, deutscher Zeit am Dienstagabend.
Dazu kündigte der Präsident eine konkrete Anordnung zu Ehren der Sängerin an.
„Ihr zu Ehren lasse ich die amerikanische Flagge im ganzen Land eine Woche lang auf halbmast setzen, beginnend heute Abend um 18 Uhr. Ruhe in Frieden, Dolly! Die ganze Welt liebt dich“, so Trump.
Ihre politische Haltung behielt sie für sich
Anders als viele Kolleginnen und Kollegen hielt sich Dolly Parton bewusst aus der Parteipolitik heraus – und betonte das auch immer wieder. Vor der Präsidentschaftswahl 2016, bei der Trump gegen die Demokratin Hillary Clinton antrat, stellte sie ausdrücklich klar, dass sie neutral bleibe, berichtet CBS.
Im Musikmagazin Rolling Stone scherzte sie damals, sie und Trump hätten „dieselbe Frisur“. Laut People lehnte sie es ab, sich von Präsident Trump oder von Präsident Joe Biden mit einer Medaille auszeichnen zu lassen. Ein Thema aber lag ihr am Herzen: die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare – dafür sprach sie sich schon 2009 aus.
„Ich finde nicht, dass wir andere kritisieren und verurteilen sollten. Wir sollten sie annehmen und ihnen Liebe entgegenbringen. Wir sind alle Gottes Kinder. Wir sind, wer wir sind – und wir sollen sein dürfen, wer wir sind“, sagte sie 2016 in einem Interview mit Larry King, zitiert People.
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